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    Agra

    Agra ist die Stadt mit dem bekanntesten Bauwerk des indischen Subkontinents, dem Taj Mahal. Nicht nur das architektonische Meisterwerk des Taj Mahal Grabmahls, sondern auch die Palastbauten und das Fort in Agra zeugen von der Oppulenz der legendären Mogulherrschern. 1634 verlegte Shah Jahan den Hauptsitz seines Mogulreiches nach Delhi, damit verlor Agra an politischer Bedeutung. Die Bedeutung der Bauwerke in Agra ist jedoch bis heute ungebrochen. Agra ist zudem bekannt für seine Handwerkskunst, insbesondere Speckstein und Marmor werden hier zu großartigen Werken verarbeitet. Die heutigen Handwerker Agras sehen sich als die Nachfahren der einstigen Arbeiter unter den Mogulherrschern, die unter anderem den Taj Mahal errichtet haben, ein wahrgewordener Traum aus weißem Marmor.

    » Taj Mahal - Der weltbekannte Taj Mahal ist ein Mausoleum aus feinstem weißem Marmor und wurde vom Mogulherrscher Shah Jahan zum Gedenken an seine geliebte Frau Mumtaz Mahal errichtet. Alle vier Seiten des prachtvollen Grabmahls sind identisch. Der Taj Mahal begeistert nicht nur durch seine Schönheit, sondern auch durch die tiefreichenden Entwürfe, die zu diesem Juwel der muslimischen Baukunst geführt haben. Mit dem Bau dieses Großprojekts wurde 1631 begonnen und es wurde 22 Jahre später fertiggestellt. Es sollen mehr als 20.000 Arbeiter am Bau des Taj Mahal beteiligt gewesen sein. (Freitags geschlossen).

    Agra Red Fort - Der Mogulherrscher Akbar der Große hat diesen immensen Festungsbau einst begonnen, als er die Hauptstadt des Mogulreichs von Delhi nach Agra verlegen ließ. Die Bauarbeiten hielten jedoch bis in die Regierungszeit seines Enkels Shah Jahan an, dem Erbauer des Taj Mahals. Hinter der massiven Fortmauer versteckt sich ein wahres Paradies. Einige herrliche Bauten gibt es hier zu besichtigen. Unter anderem die Moti Masjid, eine Moschee aus weißem Marmor. Andere Gebäude innerhalb des Forts sind Diwan-I-Am, Diwan-I-Khaas und Musamman Burj. Hier starb Shah Jahan im Jahre 1666. Ganze 2,5 km lang ist das Fort.

    Itmad-Ud-Daulah's Tomb - Itmad-Ud-Daula wird auch als "Schmuckkiste" oder auch als "Baby Taj" bezeichnet. Das Mausoleum wurde zwischen 1622 und 1628 von Nur Jahan, der Hauptfrau des Mogulherrschers Jahangir, für ihren Vater Mirza Ghiyas Beg errichtet. Dieser stammte aus Persien und war Wesir im Mogulreich seines Schwiegersohns. Der vollkommen zentralsymmetrische Grabkomplex aus weißem Marmor zeigt einen starken persischen Einfluss und kann als einer der Vorgängerbauten des berühmten Taj Mahal gesehen werden.

    Sikandra - Sikandra ist das Mausoleum vom Mogulherrscher Akbar dem Großen. In diesem Grabmahl wurde das Beste aus islamischer und indischer Architekturkunst miteinander verbunden. Fertiggestellt wurde es im Jahr 1613. Es konnte jedoch bis heute sehr gut erhalten werden. Florale und geometrische Muster sowie islamische Kalligraphien zieren das Innere der wunderbaren Marmorkuppel des Grabmahls.

    Fatehpur Sikri - Fatehpur Sikri liegt etwa 40 km südwestlich von Agra und wurde von Akbar dem Großen im 16. Jahrhundert als Hauptsitz des Mogulreiches erbaut. Der Komplex besteht aus mehreren Verwaltungsgebäuden aber auch religiöse Bauten und Wohnhäuser gehören zur Anlage. Die elegante Moschee hier gilt als eine Kopie der Moschee in Mekka. Jedoch wurden hier gleichsam persische sowie Hinduistische Bauelemente miteinander verbunden. Ein Schrein des Sheikh Salim Chisti befindet sich hier. Er gilt als einer der bedeutendsten Sufi Heiligen der islamischen Welt.

    Mathura - Der Garten Mehtab Bagh befindet sich am Ufer des Yamuna Flusses gegenüber vom Taj Mahal. Daher bietet sich von hier aus auch eine herrliche Sicht auf das prachtvolle Grabmahl aus weißem Marmor auf der anderen Flußseite. Die Gartenanlage ist quadratisch und misst etwa 300x300 m. Bei den Ausgrabungen hier wurde ein achteckiges Wasserbecken entdeckt sowie mehrere Pavillions, die sogenannten Baradaris.

    Ram Bagh - Der Ram Bagh ist einer der ältesten Mogulgartenanlagen auf dem indischen Subkontinent. Aufgenommen hat den Bau 1528 der Mogulherrscher Babur. Es heißt dieser sei sogar hier beerdigt gewesen bevor sein Leichnam schliesslich nach Kabul in Afghanistan gebracht wurde. Die Anlage ist ein typisch persischer Garten mit Fußwegen und Kanälen und repräsentiert die islamische Idealvorstellung vom Paradies.