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    Bangalore

    Bangalore - der anglizierte Stadtname des ehemaligen "Bengaluru" ist die Hauptstadt des Staates Karnataka. Das ganze Jahr über herrscht hier ein angenehmes Klima. Die Stadt rühmt sich mit seinen etlichen weitläufigen Gärten, Parks, mit Bäumen gesäumten Alleen und Seen, was Bangalore den Titel "Gartenstadt" eingebracht hat. Die einstige ruhige Siedlung der Briten hat sich mittlerweile weit über das Fort und die vier Türme ausgeweitet, die von einem Lehnsmann des Vijaynagar Reiches namens Kempegodwa 1537 hier errichtet wurden. Mit einer boomenden Wirtschaft und modernem Lifestyle hat sich die Hauptstadt Karnatakas von einer verschlafenen Stadt mit viel Grün zur am schnellsten wachsenden Metropole in Indien entwickelt.

    Bangalore Palace - Der Palast von Bangalore wurde 1887 von Chamaraja Wodeyar erbaut und repräsentiert den Tudorstil, die englische Baukunst der Spätgotik, die später in den englischen Kolonien wieder aufgegriffen wurde. Der Bau ist dem Schloss Windsor in England nachempfunden und besitzt mehrere befestigte Türme. Im Inneren ist der Palast reich mit Holzschnitzereien ausgestattet (sonntags geschlossen).

    The Bull Temple - Der Bullentempel befindet sich im Stadtteil Basavanagudi und ist einer der ältesten Tempel in Bangalore. Der Tempel ist Nandi geweiht, dem Reitbullen von Gott Shiva. Die Nandistatue ist aus einem einzigen Felsen geschlagen worden und zieht gleichsam Touristen sowie Gläubige des Hinduismus an. Die Statue ist 6 m lang und 4.5 m breit. Sie selbst ist älter als der restliche umliegende Tempelbau.

    City Museum (Closed on Wed & Public holidays) - Das Stadtmuseum wurde bereits 1886 eröffnet und ist damit eines der ältesten im Land. Das Museum besteht aus 18 Gallerien. Ausgestellt sind jungsteinzeitliche Funde von dem archäologischen Fundort Chandravalli sowie aus dem Indus Tal. Auch antiker Schmuck, Textilien, Münzen, Kunstwerke und Miniaturgemälde können hier besichtigt werden (mittwochs und an staatlichen Feiertagen geschlossen).

    Lalbagh Botanical Garden – Die Lalbagh Gärten wurden im 18. Jahrhundert von Haidar Ali und seinem Sohn Tipu Sultan als sommerliche Gartenanlage errichtet. 100 Jahre alte Bäume aus verschiedenen Ländern, zahlreiche Blumenarten und ein Lotusteich befinden sich im Gartenareal. Ein Glashaus wurde hier nach dem Vorbild des Crystal Palace in London erbaut und bildet ein Highlight der Anlage. Über 1800 Pflanzenarten, tropischen und subtropischen Ursprungs, wachsen hier.

    Nityagram Dance Village – 30 km außerhalb von Bangalore hat einst Protima Gauri, eine der besten Odissi Tänzerinnen Indiens, dieses Tanzdorf gegründet. Odissi ist eine der sieben führenden klassischen Tanzformen in Indien. Heute wird das Dorf von Lynne Fernandez geführt. Schüler aus aller Welt kommen hier zusammen um eine der sieben klassischen Tanzformen Indiens zu erlernen. Das Dorf wurde vom Architekt Gerard Da Cunha entworfen. Er war der erste Ehemann von Arundhati Roy, der Schriftstellerin des weltweit bekannten Buches "Der Gott der kleinen Dinge".

    Venkatappa Art Museum and Government Museum – Die Venkatappa Kunstgallerie befindet sich innerhalb des staatlichen Museums von Karnataka. Hier werden vornehmlich Kunstwerke aus Bangalore ausgestellt. Auf zwei Stockwerken werden unter anderem antike Arbeiten aus Terakotta gezeigt. Das staatliche Museum wurde 1865 initiiert und ist sicher ein Highlight für Liebhaber antiker Kunst. Zudem stellt das Museum Arbeiten des bekannten Künstlers K. Venkatappa aus. (Mittwochs und an staatlichen Feiertagen geschlossen).

    Vidhan Sabha - Vidhana Sabha ist ein Bauwerk, welches ausschließlich aus bangalorischem Granit errichtet wurde. Es ist eines der bedeutendsten Gebäude in der Stadt, da sich hier der Sitz der gesetzgebenden Versammlung befindet. Der Bau ist 46 m hoch und folgt unterschiedlichen indischen Baustilen. An allen vier Ecken des Baus befindet sich eine Kuppel. Am Eingangstor steht ein steinerner Tiger mit vier Köpfen, dieser ist ein Symbol für die indischen Souveränität. Mit dem Bau wurde 1952 begonnen und es wurden mehr als 5000 einfache Arbeiter und weitere 1500 Steinmetze und Holzschnitzer benötigt um den Bau fertigzustellen.