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    Bikaner

    Bikaner - Der Stadtname kommt von "Rao Bika", dem Namen eines Rajputen Clans, der die Stadt 1488 gegründet hat. Die Stadt hat sich in ihrer langen Geschichte zur 4. grössten Stadt im indischen Bundesstaat Rajasthan entwickeln können. Bikaner ist wahrlich eine Schönheit inmitten der Thar Wüste. Prachtvolle Palastbauten und Tempel aus rotem und gelbem Sandstein mit herausragenden Skulpuren versehen, sind eindrucksvolle Hinterlassenschaften der Rajputen Zivilisation. Bikaner ist zudem bekannt dafür mit die besten Reitkamele der Welt hervorzubringen.

    Bhandasar Jain Temples - Der Bhandeswar Jain Tempel stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist damit das älteste Bauwerk in Bikaner. Der Tempel ist reich verziert mit Spiegelarbeiten, Freskos und Blattgoldmalereien. Camel Breeding Farm - Die Kamelzuchtfarm liegt 8 km außerhalb von Bikaner und ist eine wirklich einzigartige Einrichtung in Indien. Auf der Kamelfarm ist einiges geboten. Keinesfalls sollte man sich jedenfalls einen Kamelritt entgehen lassen. Es lohnt sich zudem die Eiscreme aus Kamelmilch zu probieren. Die Farm wurde 1984 von der indischen Regierung ins Leben gerufen.

    Deshnok Karni Mata Temple - Der Deshnok Karni Mata Tempel liegt in dem kleinen Ort Deshnok etwa 32 km südlich von Bikaner. Karni Mata, soll im 14. Jahrhundert hier gelebt und einige Wunder vollbracht haben. Sie gilt als die Wiedergeburt der Göttin Durga und die Schutzgottheit der Rajputen. Die Legende um Karni Mata besagt, dass sie dem Volk erzählte, dass deren verstorbenen Seelen nach ihrem Tod als Ratte wiedergeboren würden. Die Tausenden von Ratten, die hier im Tempel leben, werden verehrt. Die meisten der Tiere sind schwarz, nur einige wenige sind weiß, diese sollen besonders heilig sein.

    Government Museum - Anfangs befand sich das Museum in einem roten Sandsteinbau nahe des Lallgarh Palastes von Maharaja Ganga Singhji. Später hat dieser dann einen größeren Bau errichten lassen, worauf das Museum im Jahr 1954 umzog. 71 Steinskulpturen, 574 Waffen, 192 Miniaturmalereien, 124 Teracottawerke und diverse Münzen, Metallgegenstände sowie lokales Kunsthandwerk und Textilien sind hier zu bestaunen.

    Junagarh Fort - Junagarh Fort: Es heißt diese Festung wurde nie eingenommen und sei unbesiegbar gewesen. 1593 wurde das Fort unter Raja Rai Singh errichtet, einem der besten Generale unter dem Mogulherrscher Akbar. Das Fort ist, anders als die übrigen Forts in Rajasthan, nicht auf einem Berg errichtet worden. Innerhalb der Festungsmauern befinden sich einige beeindruckende Palastbauten, darunter das Anup Mahal, Ganga Niwas und Rang Mahal.

    Prachina Fort - Prachina Fort ist ein Museum innerhalb des Junagarh Fort. Die Sammlung zeigt vornehmlich Königsroben, Textilien und anderes royales Zubehör. Die dort gezeigten "Poshaks", ein Kostüm für die weiblichen Mitglieder der Herrscherfamilie sind wohl die letzten Überbleibsel dieser traditionellen Schneiderkunst. Es wird zudem anhand von Portraits dargestellt, wie sich die westlichen Einflüsse auf die Kultur am Hofe ausgewirkt haben.

    Sadul Museum - Ein Teil des Lallgarh Palastes ist mittlerweile zu einem Luxushotel umfunktioniert worden. Der andere Teil beherbergt das Sadul Museum. Die Prinzessin Rajyashree Kumari spielte als Museumsvorsitzende eine bedeutende Rolle im Aufbau des Museums, dieser begann 1972. Der ganze erste Stock des Palastes wird von der Museumssammlung eingenommen. Hier hängen auch alte Fotographien und Jagdthrophäen.