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    Cochin

    Cochin - Am Arabischen Meer gelegen und mit den beeindruckenden Backwaters, einem weiten Wasserverkehrsnetz im Hinterland wird Cochin (auch Kochi) auch als die Königin der Arabischen See bezeichnet. Cochin vereint in sich eine beeindruckende Mischung aus indischen und ausländischen Architekturstilen. Die Portugiesen, Holländer und Briten haben alle ihre Spuren im Stadtbild Kochis hinterlassen. Cochin ist außerdem der einzige Ort außerhalb Chinas, an welchem sich die eindrucksvollen chinesischen Fischernetze finden. Dies macht die Stadt zu einem obligatorischen Reiseziel für alle Touristen in Kerala. Das Stadtgebiet verteilt sich sowohl über das Festland, als auch über der Küste vorgelagerte Inseln und Halbinseln.

    Chinese Fishing Nets - Die chinesischen Fischernetze (Cheenavala) sind eines der Highlights in Cochin. Außerhalb Chinas ist dies der einzige Ort, an dem man diese außergewöhnlichen Fischernetze finden kann. Angeblich haben Händler vom Hofe des chinesischen Herrschers Kublai Khan diese hier in Kerala eingeführt. Bis heute verdienen viele Fischer in Cochin mit den riesigen Netzen ihr täglich Brot. Der ganze Küstenstreifen am Kochi Fort und an den vorgelagerten Inseln der Stadt ist mit diesen Cheenavala übersäht.

    Cochin Backwater Tour - Die Bootsfahrt führt an den Inseln Vypin, Gundu und Bolgathy vorbei und endet schließlich beim Sonnenuntergang über dem Arabischen Meer an den berühmten chinesischen Fischernetzen. Oft tummeln sich auch Delfine in der Bucht. Diese Tour sollte man demnach unbedingt selbst erlebt haben. Details der Tour: Vypin- Etwa 21 km von der Stadt entfernt liegt die Insel Vypin, wichtiges Handelszentrum, welches durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Es gibt einen Leuchtturm auf der Insel, den man zwischen drei und fünf Uhr nachmittags besichtigen kann. Auch Fähren verkehren zwischen Cochin und Vypin. Die Insel bietet neben etlichen Cafes und Homestays auch einige Strände, die sehr schön sind. Einige geeignet zum Baden und andere zum Surfen. Gundu - auf dieser Insel steht ein Fort aus dem 16. Jahrhundert. Die Festung beherbergt zudem eine sehenswerte Ausstellung an Wandgemälden. Gundu ist die kleinste der vorgelagerten Inseln von Cochin.

    Dutch Palace - Der holländische Palast (Dutch Palace) wurde ursprünglich von den Portugiesen errichtet. Erst später im 17. Jahrhundert haben die Holländer den Palast dann umgebaut und dem Raja von Cochin präsentiert. Der Palast besitzt zudem Wandgemälde, deren Darstellungen vornehmlich Szenen aus den beiden großen hinduistischen Epen Ramayana und Mahabharatha zeigen. (Freitags geschlossen, ansonsten 10 bis 17 Uhr).

    Jewish Synagogue - Die Synagoge wurde 1568 errichtet und hat eine herrliche Einrichtung geprägt von chinesischen Fliesen und belgischen Kronleuchtern. Riesige Schriftrollen des alten Testaments werden hier aufbewahrt. Die Synagoge liegt wie der Dutch Palace im westlichen Teil der Stadt, der Mattancherry genannt wird. (Öffnungszeiten: 9 bis 12 und 15 bis 17 Uhr).

    Kathakali Dance Drama - Die Kathakali Tanzaufführung zeigt die traditionelle Tanzform des indischen Bundesstaat Kerala. Neben den Tanzbewegungen spielen Handgesten und Gesichtsausdruck im Kathakali eine sehr wichtige Rolle.

    St. Francis Church (Free) - Die heilige Franziskus Kirche ist die erste Kirche in Indien, die die Europäer auf dem Subkontinent errichteten. Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama verstarb bei seinem dritten Besuch in Kerala und wurde in dieser Kirche beigesetzt. Er war der Entdecker des Seewegs von Europa, um das Kap der guten Hoffnung nach Indien. Später wurde der Leichnam wieder nach Portugal überführt, dennoch erinnert das Grabmahl in der Kirche noch immer an den Seefahrer.