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    Delhi

    Delhi - Diese Stadt verbindet zwei ganz unterschiedliche Welten miteinander. Das alte Delhi, ehemals Hauptstadt des islamischen Indiens unter den Mogulherrschern, ist ein Labyrith aus schmalen Gassen mit eindrucksvollen Moscheen und zerfallenen traditionellen Kaufmannshäusern (sogennanten Havelis). Im Kontrast dazu steht das imperiale Neu-Delhi, welches unter der britischen Kolonialherrschaft entstanden ist. Neu-Delhi besteht aus imposanten Regierungsgebäuden und mit Bäumen gesäumten Alleen. Noch heute erkennt man deutlich wie hier die imperiale Macht der Briten manifestiert werden sollte. Mehr als 1000 Jahre fungierte Delhi etlichen Herrschern als Machtsitz. So wurde die Stadt viele Male eingenommen, zerstört und abermals aufgebaut.

    Akshardham Temple - Der Swaminarayan Akshardham Tempel reflektiert indische Architektur, Tradition und zeitlose Spiritualität. Das prachtvolle Bauwerk wurde aus weißem Marmor und pinkem Sandstein errichtet und besitzt 234 Pfeiler mit herrlichen Verzierungen und mehr als 20.000 Skulpturen und Abbildungen von Gottheiten. Zudem sind riesige Mandapams den Tempeln vorgelagrt. Mandapams sind indische hinduistische Säulenhallen, die meist um Hindu-Tempel gruppiert werden (montags geschlossen).

    Bangla Sahib - Die Gurdwara Bangla Sahib ist der bekannteste Sikh Tempel in Delhi, Gurdwara werden die Tempelbauten des Sikhismus genannt. Die Bangla Sahib Gurdwara ist dem achten Sikh Guru gewidmet, Guru Har Krishan. Im Wasserbecken im Innern des Tempels befindet sich das heilige Wasser, was von den Sikhs "Amrit" genannt wird. An der Stelle des Tempels wurde im Jahr 1783 vom Sikh General Sardar Bhagel Singh bereits ein viel kleinerer Tempel errichtet, der dann nach und nach erweitert wurde. Im gleichen Jahr hat Bhagel Singh noch den Bau von neun weiteren Sikh-Tempel in Delhi initiiert.

    Birla Temple - Der Laxmi Narayan Tempel ist auch unter dem Namen Birla Mandir bekannt. Es ist einer der Haupttempel in Delhi und eine große Touristenattraktion. Der Unternehmer Birla hat den Tempel 1938 errichten lassen. Er befindet sich westlich des Connaught Platzes. Die Tempelanlage ist zwei Gottheiten gewidmet: Lakshmi, Göttin des Reichtums und Erfolgs und Narayana, eine Inkarnation ihres Gemahls Vishnu.

    Govt. Buildings - In Neu-Delhi befinden sich mehrere Regierungsbauten und offizielle Gebäude, die aus der britischen Kolonialzeit stammen. Bei einer Fahrt durch das alte Regierungszentrum Britisch Indiens sieht man das Parlamenthaus, den Rashtrapati Bhawan, einst Sitz des britischen Governeurs, heute Residenz des indischen Präsidenten. Wie am gesamten Entwurf und Bau Neu-Delhis war der britische Architekt Lutyens auch am Bau dieses Gebäudes beteiligt.

    Humayun Tomb - Das Humayun Mausoleum ist wohl eines der innovativsten Bauwerke seiner Zeit auf dem indischen Subkontinent gewesen und verbindet indische und islamische Baukunst miteinander. Das Grabmahl, in einer herrlichen Gartenanlage gelegen, ist das erste nennenswerte Beispiel der Mogularchitektur in Indien. Erbaut wurde es im Jahr 1565, neun Jahre nach dem Tod von Humayun, welchem das Mausoleum gewidmet wurde. Seine Witwe gab diesen prachtvollen Bau damals in Auftrag.

    India Gate - Im Zentrum Neu-Delhis steht das 42 m hohe India Gate, ein Triumphbogen, der inmitten einer großen Straßenkreuzung steht. Der Bogen wurde zum Gedenken der 70 000 indischen Soldaten erbaut, die ihr Leben im Kampf für die britische Armee im 1. Weltkrieg verloren haben. Auch die Namen der britischen und indischen Soldaten, die im Afghanistankrieg 1919 starben sind auf dem Bogen vermerkt. Dazu kommt ein Kriegsdenkmal für den Indien-Pakistankrieg im Jahr 1971.

    Jama Masjid - Die Jama Masjid (Freitagsmoschee) befindet sich im Alten Teil Delhis und ist das größte muslimische Gotteshaus in Indien. Der Innenhof bietet 25000 Betenden Platz. Mit dem Bau wurde 1644 begonnen und wurde unter dem Mogul-Herrscher Shah Jahan vollendet. Unter ihm wurde auch das Taj Mahal und das Rote Fort errichtet. Die Moschee hat drei große Tore, vier Türme und zwei 40 m hohe Minarette. Der Bau ist aus weißem Marmor und rotem Sandstein.

    Laxmi Narayan Temple - Der Laxmi Narayan Tempel ist auch unter dem Namen Birla Mandir bekannt, es ist einer der Haupttempel in Delhi und eine große Touristenattraktion. Der Unternehmer Birla hat den Tempel 1938 errichten lassen. Er befindet sich westlich des Connaught Platzes. Die Tempelanlage ist zwei Gottheiten gewidmet: Lakshmi, Göttin des Reichtums und Erfolgs und Narayana, eine Inkarnation ihres Gemahls Wishnu.

    Lotus Temple - Der Bahai Tempel wird wegen seiner Form auch als Lotus Tempel bezeichnet. Der Bau ist der Letzte der insgesamt sieben Bahai Tempelbauten weltweit. 1986 wurde der weiße Marmorbau fertig gestellt und liegt inmitten einer schönen Gartenanlage. Der Architekt Furiburz Sabha hat die Lotusblüte als gemeinsames Zeichen der Religionen Islam, Buddhismus, Jainismus und Hinduismus gewählt. Anhänger aller Glaubensrichtungen sind hier willkommen zum Gebet und zur Meditation (montags geschlossen).

    National Museum - Das Nationalmuseum in Neu-Delhi ist eines der größten Museen in Indien und wurde 1949 eröffnet. Es werden hier Objekte ausgestellt, die bis in die Prä-Historische Periode zurückreichen. Rund 200 000 Ausstellungsstücke umfasst das Museum, die nicht nur indischen sondern auch ausländischen Ursprungs sind. Insgesamt wird eine Zeitspanne von 5000 Jahren abgedeckt. Es beherbergt auch das "National Institute of History of Art, Conservation and Museology", das 1983 initiiert wurde und seit 1989 eine Universität ist (montags geschlossen).

    President House - Das Rashtrapati Bhavan, ist die offizielle Residenz des Staatsoberhaupts von Indien, dem Präsidenten und liegt am "Raisina Hill" in Neu-Delhi. Bis 1950 war es der Sitz des britischen Governeurs von Indien. Vier Jahre haben die Briten den Bau geplant. Ihnen kam aber der 1. Weltkrieg dazwischen, weshalb es 19 Jahre gedauert hat um den Regierungssitz der Kolonie fertigzustellen. Alle offiziellen Anlässe des indischen Staates werden hier abgehalten.

    Qutub Minar - Qutub Minar ist ein 73 m hoher Turm, welcher als Siegesmahl im Jahr 1193 von Qutab-ud-din-Aibak errichtet wurde. Der Turm hat fünf Stockwerke, jedes davon ist mit einem Balkon markiert. Unten ist der Durchmesser 15 m, dieser verkleinert sich bis zur Spitze auf 2,5 m. Die ersten drei Stockwerke sind aus rotem Sandstein, das vierte und fünfte aus weißem Marmor. Am Fuß des Turms befindet sich die Quwwat-ul-Islam Moschee, das erste muslimische Gotteshaus Indiens. Ein 7 m hoher Eisenpfeiler steht hier im Hof. Man sagt wenn einer mit den Händen den Pfeiler umkreisen kann, während er mit dem Rücken zum Pfeiler steht, erfüllen sich all seine Wünsche.

    Raj Ghat - Das Raj Ghat ist eine Gedenkstätte für Mahatma Gandhi. Es besteht aus einer einfachen schwarzen Marmorplatte, die den Ort seiner Einäscherung am 31. Januar im Jahr 1948 markiert. Eine ewige Flamme brennt hier unter freiem Himmel. Das Denkmal liegt am Ufer des Yamuna Flusses an der Mahatma Gandhi Straße und ist von Grünflächen und einem steinernen Weg umgeben.

    Red Fort - Das rote Fort, die elegante Festung des Mogulherrschers Shah Jahan wurde aus rotem Sandstein gebaut und liegt an den westlichen Ufern des Yamuna Flusses. Shah Jahan hat mit dem Bau im Jahr 1638 begonnen, als er entschied die Hauptstadt seines Reiches von Agra nach Delhi zu verlegen. Der 33 m hohe Bau steht im alten Teil Delhis und erinnert an den lang vergangenen Prunk der einstigen Mogul Herrscher Nordindiens. Im Inneren der Festung findet man mehrere Gebäude, zum Beispiel die Halle der Privataudienz, die königlichen Bäder, die Perlenmoschee und der Farbenpalast (montags geschlossen).