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    Leh Ladakh

    Leh - Der Ort befindet sich in 3500 m Höhe im Schatten des großen Himalaya-Gebirges in einer Kaltwüste. Nur wenig Schnee oder Regen erreicht dieses trockene Gebiet, wo die Naturgewalten eine außerordentliche Landschaft geformt haben. Wegen des Wassermangels unterscheidet sich diese Region stark von den anderen Gebieten am Himalaya. Die Kaltwüste mit dem Ort Leh wird vom Himalayamassiv auf der einen Seite und dem Karakorum-Gebirge auf der anderen Seite eingerahmt und war einst Treffpunkt von Karavanen aus Zentralasien und Nordindien. Charakteristisch für die Region um Leh, die Ladakh genannt wird, sind die Klosterfeste und religiöse Zeremonien. In dieser Region wird der tibetische Buddhismus in seiner ursprünglichen Form praktiziert. Das Stadtbild von Leh wird von den Ruinen des Leh Palastes dominiert, die ehemalige Residenz der Königsfamilie von Ladakh. Der Palast wurde zur gleichen Zeit wie der Potala Palast in Lhasa erbaut, der einstige Sitz des Dalai Lama in Tibet. Daher hat der Leh-Palast stilistisch eine gewisse Ählichkeit mit der Potala.

    Hemis Gompa - Eine Gönpa ist eine Art von buddhistischem Tempel wie sie in Tibet, Nepal, Bhutan und auch im indischen Bundesstaat Ladakh vorkommt. Die Hemis Gompa ist eine der prachtvollsten ihrer Art in Indien. In den Monaten Juni und Juli findet hier ein Festival zu Ehren von Guru Rinpoche statt. Er verbreitete einst den Buddhismus in der Himalayaregion und gilt daher als Begründer des tibetischen Buddhismus.

    Leh Palace - Der Leh Palast wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Die Ruine zieht insbesondere wegen ihrer beeindruckenden Lage am Bergkamm viele Besucher an. Der Palast wurde einst als Residenz des Königs Singge Namgyal von Ladakh erbaut und lehnt sich architektonisch stark an die Potala in Lhasa an, die ehemalige Residenz des Dalai Lama, politisches und geistiges Oberhaupt Tibets. Der Palast in Leh besitzt neun Stockwerke, verfällt aber zunehmend nachdem die Königsfamilie 1830 ins Exil geschickt wurde. Heute befindet sich im Palast lediglich eine Verwaltung der staatlichen Archäologie-Organisation.

    Namgyal Tsemo - Die Namgyal Tsemo Gönpa befindet sich unweit des Leh Palastes. Der König Tashi Namgyal, einer der Herrscher von Ladakh, hat den Komplex aus buddhistischem Tempel und Kloster auf einer Anhöhe errichten lassen. Allein der Blick von dem Berg über die ganze Stadt lohnt sich. Zudem kann man hier eine riesige goldene Statua des Maitreya Buddha, dem zukünftigen Buddha, besichtigen. Sein Kommen wurde vom historischen Buddha vor 2500 Jahren vorhergesagt. In der Umgebung gibt es zudem noch die Ruinen eines alten Forts zu besichtigen.

    Phyang - Das Kloster Phyang liegt etwa 22 km von Leh entfernt. Das Kloster war das erste Kloster des Degungpa Ordens, welcher im 16. Jahrhundert von Chosje Danma Kunga gegründet wurde. Das Kloster wird heute von etwa 60 Mönchen bewohnt. Im zweiten, dritten und sechsten Monat des tibetischen Kalenders hält die Mönchsgemeinschaft ein großes Fest namens 'Phyang Tseruk' ab.

    Rizong - Da zur Rizong Gönpa keine Straße führt, ist das Kloster nur zu Fuß zu erreichen. Das Kloster ist bekannt als Ort der Meditation. Guru Rinpoche hat sich hier angeblich jahrelang in Meditation geübt. Er wird auch als zweiter Buddha bezeichnet, da er verantwortlich für die Verbreitung des Buddhismus in der Himalayaregion war und somit als Begründer des tibetischen Buddhismus (Lamaismus) gilt. In der Umgebung sieht man einige Höhlen, wo die Lamas einst lange Zeit im Gebet und Meditation verbrachten und sich nur einmal pro Tag durch ein kleines Fenster mit einer Mahlzeit versorgen liesen. Sankar Gompa - nur 3 km außerhalb von Leh und damit zu Fuss erreichbar, befindet sich die Sankar Gönpa, ein Ableger des Spituk Klosters. Beide Klosterkomplexe gehören zur Gelug-Schule, die jüngste der vier Schulen des tibetischen Buddhismus. Ihre Anhänger nennen sich Gelugpas. Da nur einige der Gelbmützen, wie die Mönche der Gelug-Schule auch genannt werden, hier ständig wohnen, gibt es spezielle Besucherzeiten, die man beachten sollte. Der Eingang des Klosters mit seinen Malereien ist besonders beeindruckend.

    Shanti Stupa - Die Shanti Stupa von Ladakh befindet sich auf der Spitze eines Hügels im ländlich geprägten Vorbezirk von Leh, der auch Changspa genannt wird. Eine japanisch buddhistische Organisation lies diese Stupa erbauen anlässlich des 2500. Bestehen der buddhistischen Religion. Der Dalai Lama selbst, damals noch geistiges UND politisches Oberhaupt der Tibeter, weihte die Stupa 1985 ein. Vor allem in Dämmerlicht bietet der weiße Stupabau einen impressiven Anblick.

    Shey Gompa - Shey war vor langer Zeit die Hauptstadt von Ladakh. Das dortige Kloster beherbergt eine sehenswerte vergoldete Buddha Statue, vor welcher eine silberne Lampe brennt.

    Spituk - Das Spituk Kloster wurde im 11. Jahrhundert gegründet und befindet sich auf einem der Hügel in Leh am Ufer des Indus, dem längsten Fluss des indischen Subkontinents. Das Kloster ist vor allem wegen seiner Sammlung an Masken, Ikonen, antiken Waffen und Thangkas, den buddhistischen Rollbildern, bekannt. Insbesondere während des alljährlichen Festivals finden sich viele Besucher in dem Kloster ein.

    Stok Palace - Das Stok Palast Museum liegt etwa 12 km von Leh entfernt, auf der anderen Seite des Indus. Das Museum beherbergt einige nennenswerte alte Statuen und andere Objekte. Der Klosterort Matho liegt weitere 6 km entfernt, auch hier kann man beeindruckende Statuen und Gemälde besichtigen.

    Thiksey Gompa - Die Thiksey Gönpa ist ein beeindruckender Tempelkomplex, der sich Stufe für Stufe über den Berg zieht. Das Highlight des Klosters ist eine 30 m hohe vergoldete Statue des Maitreya Buddha, er gilt als der zukünftige Buddha.